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25.09.2022

11:00 Uhr

Ausstellung: Begegnungen
André Wejwoda

André Wejwoda lädt mit seinen Bildern ein, sich auf imaginäre Reisen zu begeben. In seinen Drucken, Collagen und Ölbildern führt er den Betrachter an Orte wie z.B. das kroatische Dubrovnik oder Jodhpur in Rajasthan, die ihn in ihren Bann gezogen und sein künstlerisches Schaffen über Jahre inspiriert haben.

Was dabei entsteht, sind keine Städteporträts im engeren Sinne, auch wenn am Anfang (z.B. in Blättern aus gezeichneten und gemalten Tagebüchern) die Faszination der ersten Begegnung überwiegt.  Ihre Fortsetzung finden diese oft skizzenhaften Notate in Arbeiten, die das vor Ort Erlebten vertiefen und ihm so neue Dimensionen abgewinnen. Wejwoda reduziert und verdichtet die Fülle der Eindrücke über mehrere Stufen bis hin zur Abstraktion, wobei markante Strukturen, charakteristische Farbspektren oder auch einzelne Objekte in den Vordergrund treten.

Dieser Ablösungsprozess von der realen Vorlage wird gesteuert durch den Einsatz verschiedener Techniken. Das Spektrum reicht dabei von Holzschnitten bis hin zu Materialcollagen, bei denen Wejwoda auch immer wieder mit dem Medium Sand experimentiert und so zu überraschenden gestalterischen Lösungen gelangt. Besonders deutlich wird diese erkundende, suchende Arbeitsweise am Beispiel von größeren Motiv-Serien (z. B. „Blue City“ und „Bundi“), die mit mehreren Arbeiten in der Ausstellung vertreten sind.

Die Ausstellung kann zu den Veranstaltungen des Salzlandtheaters und nach Terminvereinbarung besichtigt werden.

André Wejwoda

1953

geboren in Dornreichenbach, Kreis Wurzen

 

1973-1977

Lehrerstudium an der PH Dresden (Kunsterziehung Deutsch) u.a. bei Dieter Beirich, Siegfried Sack und Hannes Zepnick;

 

1977/78

Lehrer an der 102. Oberschule in Dresden

 

1978-1981

Promotion an der PH Potsdam

 

1981-1992

Mitarbeiter im Bereich Deutsch als Fremdsprache der PH Dresden

 

1985-1988

Deutschlehrer am Mahmud-Hotaki-Lyzeum Kabul, Afghanistan

 

1993-2018

Mitarbeiter im Dezernat Forschungsförderung und Technologietransfer der TU Dresden

 

Seit 1995

nach längerer Pause  künstlerischer Neubeginn,

Ateliergemeinschaft im ATELIER24 mit der Keramikerin Elke Boschke in Dresden-Löbtau,

zahlreiche Studienreisen in europäische und asiatische Länder

 

Seit 2009

Teilnahme an „Kunst offen in Sachsen“

 

Seit 2003            Regelmäßige Ausstellung

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