08.11.2019

19:30 Uhr

FRIDA

Suzanne von Borsody

musikalisch begleitet vom Ensemble "Azul"

Malerin Frida Kahlo kommt zu Wort: intim, offenherzig, humorvoll, zerrissen.

Ein musikalisch-literarisches Portait voller Leidenschaft.

Mit ihrer unverwechselbaren sanften und rauen Stimme schenkt die große Schauspielerin Suzanne von Borsody im Zusammenklang mit der Musik des Ensemble AZUL dem „Mythos Kahlo“ eine neue, unver- fälschte Dimension.
In Briefen, Gedichten und Tagebucheintragungen lässt sie die große Malerin zu Wort kommen. Es sind intime, offenherzige Bekenntnisse, die von großem Humor und unbändiger Lebensfreude, aber auch von innerer Zerrissenheit zeugen. Frida Kahlo erzählt mit „dem Herz auf der Zunge“. Und die extreme Freiheit ihrer Sprache ist der erste Schritt zur bedingungslosen Aufrichtigkeit. So entsteht ein leidenschaftliches, ein spannendes musikalisch-literarisches Porträt.
Hier kommt die berühmte mexikanische Malerin selbst zu Wort. Und nur sie. Und die fantasiereichen Zeugnisse eines außergewöhnlichen Lebens sind ein Genuss - nicht nur für Frida-Kahlo-Fans.

Pressestimmen:

 

EIN ABEND FÜR KAHLO (Stuttgarter Zeitung)

"Sie hat sich bevorzugt traditionell gekleidet, ihre Frisur nach Art der einheimischen Frauen hochgesteckt und den Schmuck der Indios getragen. Und „sie war die erste Frau in der Geschichte der Kunst, die mit absoluter und schonungsloser Aufrichtigkeit die allgemeinen und besonderen Themen behandelt, die ausschließlich Frauen betreffen“ (Diego Rivera)."

PACKENDE EINBLICKE (Badische Neuesten Nachrichten)

"Frida Kahlo wird zur Ikone für Mut und Willenskraft. Schauspielerin Suzanne von Borsody beleuchtet in einer einnehmenden audiovisuellen Lesung im Tollhaus das Leben von Frida Kahlo. Zur trefflichen musikalischen Untermalung des Trio Azul stellt sie Tagebucheinträge, Briefe und Gedichte in den Kontext der künstlerischen Werke Kahlos. Und die Reise endet, wie sie beginnt: Mit der Lesung eines Gedichtes aus der Feder der 15- jährigen Frida Kahlo. Der Kreis schließt sich. Das Licht im Saal geht aus. Stehende Ovationen für diesen packenden Einblick in die Welt der Frida Kahlo."

 

IM TSUNAMI DER LIEBE (Augsburger Allgemeine)

"Frida Kahlos nie versiegende Kraft, ihre Unangepasstheit, ihr sperriges Sosein, ihre Freude an der Flasche Cognac, mit der sie ihre Schmerzen zu ertränken versucht – von Borsody weiß darum, hebt ihre wunderbare Stimme und lässt sie fallen, strahlt im Namen der Kahlo über das Lob eines Kandinsky, eines Picasso, erlebt Paris mit seinen „Großschissern von Surrealisten“. Und über allem schwebt der Gedanke: „Es macht mich so glücklich zu denken, das ich dich liebe...“Frida Kahlo redet und malt wie Frauen, die zu lieben bereit sind, und Suzanne von Borsody tut es ihr gleich – im Wechselspiel mit der hinreißenden Musik des Trio Azul und gemäß jener Weise, die aus eines Menschen Herz quillt, der im Strom des Lebens noch schwimmt, wenn die Wellen längst über ihm zusammenschlagen. Herrlich!"

LEBEN AUF DEM PLANETEN SCHMERZ (Kieler Neueste Nachrichten)

"Dass die berühmteste Malerin Mexikos viel mehr Facetten besaß als die der ewigen Schmerzensfrau, unterstrich im voll besetzen Kieler Schauspielhaus die bekannte Schauspielerin Suzanne von Borsody mit einer spannenden Lesung aus Schriften der Frida Kahlo.Allein durch die Modulation ihrer Stimme, durch sparsame, aber wirkungsvolle Gesten lässt Suzanne von Borsody die Worte lebendig werden. Lässt Frida Kahlo als junges Mädchen schwärmerisch kokettieren, als betrogene Frau an den ewigen Eskapaden ihres Mannes, des Malers Diego Rivera, verzweifeln. Besonders Kahlos Talent zu Humor und Selbstironie, mit denen sie sich immer wieder durch schwierige Zeiten rettete, vermittelte von Borsody eindrücklich. Komplettiert wird das kurzweilige Portrait durch viele an die Bühnen- rückwand projizierte Ansichten von Gemälden und alten Schwarzweiß- fotografien, vor allem aber durch die Live-Musikbegleitung des Trios Azul, das an Kontrabass, Gitarre und Percussion die Atmosphäre lateinamerikanischer Musik zwischen Melancholie und Lebensfreude stimmig einfing."

Suzanne von Borsody

Der "Spiegel" nannte sie einst "ein künstlerisches Kraftpaket".Aber eigentlich hatte sich die Tochter des Schauspielerehepaars Rosemarie Fendel und Hans von Borsody, nicht auf das Familienerbe Schauspielerei einlassen wollen. Sie wollte Malerin werden. Und selbst nach dem Erfolg ihrer ersten Hauptrolle in dem Fernsehfilm "Adoptionen" (1978), investierte sie ihre erste Gage in eine Reise nach Teheran, um dort bei einem Bildhauer in die Lehre zu gehen.Sie spielte am Frankfurter, später am Bremer und am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Berliner Schillertheater und trat bei den Salzburger Festspielen auf. Und schnell avancierte sie zu einer der gefragtesten Darstellerinnen für Charakter-Rollen in Film und Fernsehen. Für das Drama "Justiz" von H. W. Geissendörfer wurde sie im Jahr 1993 für den Oscar nominiert. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen - so die "Goldene Kamera", den Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis.

 

Trio AZUL

Drei Stimmen, drei Instrumente und der melancholisch-lebensfrohe Klang der mexikanischen Musik. Die Musiker des Trio Azul – Omar Plasencia, Anibal Civilotti und Kurt Holzkämper – gehören zur Stamm- besetzung der populären lateinamerikanische Band GRUPO SAL.

 

Frida Kahlo

Im Jahr 1907 wurde sie geboren, bei einem tragischen Busunglückim Alter von 18 Jahren wurde Frida Kahlo schwer verletzt.Im Krankenbett begann sie zu malen. Und das Malen wurde für sie, die ihr ganzes Leben lang unter den schweren Schädigungen des Unfalls litt, zum Ausdruck ihrer seelischen und körperlichen Qualen.Frida Kahlo heiratete 1929 den berühmten mexikanischen Maler Diego Rivera, damals 43 Jahre alt und bereits weltberühmt durch seine riesigen politisch-revolutionären Wandbilder (Murales).Die häufige Untreue ihres Gatten, eigene Affären, Alkoholexzesse, revolutionärer Eifer und ein leidenschaftlicher Nationalismus prägten ihr Leben und ihr Werk.

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