
Mittwoch, 14. Oktober 2026
Saal
17:00
Der schwarze Hund
Julia Raab und Anja Schwede

Der „schwarze Hund“ ist ein bekanntes Bild für Depression: ein Begleiter, der sich nicht einfach abschütteln lässt, der den Alltag verändert und für andere oft unsichtbar bleibt.
Julia Raab und Anja Schwede greifen dieses Bild auf und fragen, wie sich Depression auf der Bühne darstellen lässt. Dafür verbinden sie Puppen- und Maskenspiel, Objekte und Musik mit dokumentarischen Erfahrungen und halbsatirischen Elementen. So entsteht eine theatrale Annäherung an eine Erkrankung, über die noch immer nicht selbstverständlich gesprochen wird.
Depression ist keine Charakterschwäche und keine Frage mangelnder Willenskraft. Das Stück setzt sich mit den Erfahrungen Betroffener auseinander, hinterfragt Vorurteile und eröffnet einen Zugang zum Thema psychische Gesundheit.
Für Jugendliche und Schulklassen kann „Der schwarze Hund“ zugleich ein Ausgangspunkt sein, um über Gefühle, Belastungen, psychische Erkrankungen und Hilfsangebote zu sprechen.
Nach der Vorstellung schließt sich ein fachlich begleitetes Nachgespräch an, das Raum für Fragen und Austausch bietet.
Raab/Schwede

Veranstalter:
Selbsthilfekontaktstelle Salzlandkreis



